Zurück
 

Personaldienstleistungen


Wie funktioniert Zeitarbeit?

Die Arbeitnehmerüberlassung – bzw. Zeitarbeit – ist gekennzeichnet durch eine Aufspaltung der Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis und eine Erweiterung der Rechtsbeziehungen auf Dritte. Der jeweilige Arbeitnehmer erbringt seine Pflichten aus dem vertraglichen Arbeitsverhältnis nicht direkt für seinen Arbeitgeber an dessen Arbeitsstätte, sondern wird von diesem an einen Kunden ausgeliehen, wobei die Arbeitsleistung direkt für den entleihenden Kunden an dessen Betriebsstätte zu erbringen ist.

Der Leiharbeitnehmer bleibt also beständig an seinen vertraglichen Arbeitgeber gebunden, kann seine Arbeitsleistung aber an wechselnden Einsatzorten in unterschiedlichen Zeiträumen erbringen ohne dass es dazu eines Arbeitgeberwechsels bedürfe.

Markt in Deutschland

Die Zeitarbeit hat in Deutschland in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung hinter sich. Früher teilweise verschmäht und von den Gewerkschaften kritisiert, haben nicht zuletzt Arbeitsmarktreformen und die fast flächendeckende Einführung von Tarifverträgen dazu geführt, der Zeitarbeit eine tragende Rolle bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu geben und die gesellschaftliche Akzeptanz weiter zu erhöhen. Trotzdem ist das Entwicklungspotenzial weiter ungetrübt, gerade weil Zeitarbeit im europäischen Vergleich immer noch eine recht untergeordnete Rolle am deutschen Arbeitsmarkt spielt. Vor allem im europäischen Ausland ist eine größere Verbreitung der Zeitarbeit auch Ausdruck einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz.

Arbeitsmarktinstrument mit Potenzial

Darüber hinaus ist die Zeitarbeit aber vor allem auch ein wichtiges Arbeitsmarktinstrument und stellt den in Deutschland tätigen Unternehmen schnell wichtige Personalressourcen flexibel zur Verfügung. Dabei ist der Einsatz von Zeitarbeitspersonal allerdings bei weitem nicht das einzige Flexibilisierungsinstrument in der Personalplanung. Häufig werden auch zunächst die Möglichkeiten Teilzeit, Arbeitszeitkonten oder Überstunden genutzt und dann ergänzend auf das Instrument der Zeitarbeit zurückgegriffen.

Gemeinsam ist den Nutzern der Zeitarbeit vor allem ein erhöhter Flexibilisierungsbedarf, der z. B. aufgrund von Exportabhängigkeit, saisonalen und anderen Schwankungen oder konjunkturellen Belastungsphasen entsteht und je nach Anforderung sehr gut durch Zeitarbeit gedeckt werden kann. In Zeiten des Fachkräftemangels unterstützen die Personalexperten der Firma hanfried Kundenunternehmen zudem dabei, überhaupt die richtigen Bewerber zu finden, deren Zeitarbeitseinsatz dann sehr häufig in eine Festanstellung im Kundenunternehmen münden kann. So übernehmen die Experten von hanfried den gesamten Rekrutierungsprozess, führen erste Gespräche mit den Kandidaten und treffen für die Kunden eine Vorauswahl.

Absicherung durch Tarifvertrag

Die Zeitarbeitsbranche verfügt mittlerweile über gut funktionierende Tarifwerke. Gerade die zuletzt eingeführten sogenannten Branchenzuschlagstarife haben die Löhne der im Rahmen der Zeitarbeit tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter angehoben und dem Niveau von direkt in Unternehmen angestellten Kolleginnen und Kollegen angeglichen.

Die hanfried GmbH wendet in diesem Sinne die Regelungen des Tarifvertrages der Interessengemeinschaft deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) an. Die IGZ versteht sich als Sprachrohr der mittelständigen Dienstleister in Deutschland, so dass auch die tariflichen Regelungen auf Unternehmen unserer Ausrichtung zugeschnitten sind.

EnglishFrancaisDeutsch